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Auslandssemester in Edinburgh

My first two days in Edinburgh

Nun habe ich auch endlich die Ehre, meinen eigenen Blog-Eintrag verfassen zu dürfen und alles selbst mitzuerleben (OK! Kristian bat mich darum, einen Beitrag zu verfassen :D).  Nach einer anstrengenden Zeit in der Heimat (Bachelorarbeit, Hausarbeit, Klausur und und und) und einer tollen aber durchaus schweißtreibenden Karnevalssaision war ich froh darüber, die Koffer zu packen und nach Schottland zu fliegen.

Am 28.02.2017 um 02.30 Uhr in der Früh begann meine Reise zum Flughafen Düsseldorf Weeze. Dank meines Schwagers, meiner ältesten Schwester und laut aufgedrehter Rock-Musik kam ich dort sicher und pünktlich an. Trotz zweimaliger Sprengstoffprobe und dem Scannen meiner Schuhe durfte ich dann auch tatsächlich in den Flieger steigen und mitfliegen. Der Flug war sehr angenehm, vor allem weil ich die Hälfte der Zeit geschlafen habe (und das bei einem anderthalbstündigen Flug ;-)). Am Airport in Edinburgh empfang mich nicht nur strahlender Sonnenschein, sondern, trotz der Uhrzeit (08.30 Uhr Ortszeit), mein Freund mit einem Schild, auf dem mein Name geschrieben stand (dieses Schild veranlasste viele Passagiere dazu, Kristian für einen „taxi driver“ zu halten und sie fragten ihn, ob er noch einen Platz frei hätte). Gemeinsam fuhren wir dann mit einem typisch englischen bzw. schottischen Doppeldeckerbus zu unserer „ersten gemeinsamen Wohnung auf Zeit“.

In der Wohnung angekommen, frühstückten wir gemeinsam und ich konnte meine ersten Erfahrungen mit dem schottischen Brot machen – dazu aber später mehr. Ich bin sehr begeistert von der Wohnung! Sie ist meines Erachtens nach völlig ausreichend für zwei Personen und macht zudem einen neuen und gepflegten Eindruck (Kristian hält alles in einem sehr guten Zustand!). Besonders begeistert bin ich von den Fliesen im Badezimmer – diese glitzern und man fühlt sich wie auf der Tanzfläche in einer Discothek. Hier lässt es sich die nächsten Monate definitv gut aushalten.

Da ich nach der Ankunft sehr müde und zusätzlich noch ein wenig erkältet war, verschlief ich sozusagen den ersten Tag. Dafür machten wir uns heute Mittag auf den Weg und ich konnte zum ersten Mal die Stadt live erleben. Wir besorgten mir zunächst ein Monatsbusfahrticket, auf welches man hier schon innerhalb der ersten Stunden angewiesen ist. Dann zeigte mir Kristian ein paar schöne Ecken (z.B. das Castle, auf das wir sogar von unserer Wohung blicken können) und wir schlenderten zu Fuß durch die Stadt. Natürlich durfte dabei ein Dudelsackspieler nicht fehlen. Ich bekam in dieser kurzen Zeit schon einen Eindruck davon, wie schön Edinburgh doch ist. Die Stadt hat ihren eigenen Charm und fasziniert mich bereits jetzt in vielerlei Hinsicht. Anschließend begaben wir uns auf die Suche nach einem netten Restaurant, um eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen. Bei der Suche nach dem perfekten Snack fiel mir direkt positiv auf, dass alle vegetarischen Gerichte auffällig mit einem „V“ gekennzeichnet sind. Für eine Vegetarierin ein Paradies! Selbst die Produkte aus dem Supermarkt sind vom Saft bis hin zum Frischkäse alle ausgezeichnet und erleichtern die Suche und die Übersetzung ungemein.

Im Anschluss an diese durchweg positiven ersten Eindrücke muss ich allerdings einen kleinen Minuspunkt erwähnen – das Brot. Bereits beim ersten Frühstück machte ich Bekanntschaft mit diesem, nennen wir es „schwammartigen“ Brot und mir war sofort klar, dass wir in diesen Monaten keine Freunde werden. Auch im Supermarkt wurde ich optisch getäuscht – es sieht aus wie Vollkornbrot, es ist aber definitiv Schwammbrot :-). Von einer deutschen Kruste kann hier nicht die Rede sein. Als Brotliebhaberin werde ich vorerst mit Knäckebrot und abgepackten Vollkornbrot, welches ich von meiner Familie zum Abschied geschenkt bekommen habe, über die Runden kommen müssen. Alles in allem ist dieser Minuspunkt aber ertragbar.

Ich freue mich auf die nächste Zeit hier in Edinburgh und Schottland und bin sehr gespannt auf meinen Englischkurs an der Kaplan-Sprachschule.

Bis bald! Und Cheers (wie ich gelernt habe, sagen das die Schotten immer und zu jeder Zeit ;-)),

Julia

 

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2 Comments

  1. Reiner & Marion

    Hallo Julia, schön das Du in Edinburgh gut angekommen bist. Die geschilderten Erlebnisse in deinem ersten Blog können wir nur bestätigen. Auch wir waren bei unserem ersten Kurzbesuch von dieser Stadt angenehm überrascht um nicht zu sagen entzückt. Allerdings wurden wir nicht mit einem so schönen Schild am Flughafen empfangen, was wir aber durchaus verstehen können. Der „Taxi-Driver“ Kristian hatte doch bestimmt in „seiner“ Linie 35, Richtung Innenstadt, noch genügend Plätze für weitere Personen frei;-)) Wir wünchen Euch einen schönen Aufenthalt und freuen und auf weitere Blogs.

    • Reiner

      Korrektur: Bei dem Wort wünschen fehlt das „s“ und wir freuen uns, nicht und, auf weitere Blogs.
      Cheers Reiner

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